Ein spätsommerlicher Konzertabend am Luganersee: Gemeinsam mit Karolina Öhman war ich mit Karmar zu Gast bei Ceresio Estate – mit Musik zwischen Agasul und Wassen.
Am vergangenen Sonntag durfte ich gemeinsam mit Karolina Öhman (Cello) im Rahmen der Konzertreihe Ceresio Estate in Caslano spielen. Zwei kleine Momente aus unserem Karmar-Konzert sind im Video festgehalten: Agasul und Tangu da Wassen – zwei Stücke, deren Titel vielleicht einer kleinen Erklärung bedürfen..
Agasul klingt nach einem ziemlich fernen und vielleicht etwas geheimnisvollen Ort. Tatsächlich liegt der kleine Weiler ganz unspektakulär im Zürcher Unterland. Immerhin: Sein ungewöhnlicher Name blickt auf eine erstaunlich lange Geschichte zurück.
Und Tangu da Wassen? Wer dabei einen Tango erwartet, wartet vergeblich. In der Leventina bezeichnet Tangu da Wassen augenzwinkernd eine bestimmte Art von Volksmusik «d’in dentro» – von ennet em Gotthard. Frei übersetzt: Klingt es genügend nach Deutschschweiz, könnte es für Leventiner durchaus ein Tangu da Wassen sein.
Zwei Orte, zwei musikalische Momentaufnahmen – und zwei sehr unterschiedliche Seiten von Karmar.
Ein herzliches Dankeschön an Michele Patuzzi für die Einladung und Organisation sowie an Ceresio Estate für den schönen Konzertabend in Caslano.
Zwei Ausschnitte aus unserem Konzert: Agasul und Tangu da Wassen.